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Wie man die Achtsamkeits-Meditation praktiziert

Heutzutage hört man vielerorts von der Achtsamkeits-Meditation, im Radio, in Fernsehshows und sogar bei der Arbeit. Viele Firmen und Schulen bieten ihren Angestellten und Studenten ein Achtsamkeits-Training an um ihre Leistungen zu verbessern. Deshalb habe ich mich dafür entschieden meinen zweiten Beitrag der Achtsamkeits-Meditation zu widmen. Dabei möchte ich Ihnen erklären wie man diese Art der Meditation praktiziert.

Oft hören wir, dass wir lernen sollen im Jetzt zu leben. Es ist nicht logisch Zeit mit der Vergangenheit oder Zukunft zu verbringen, weil wir die Vergangenheit nicht ändern und unsere Zukunft nicht kontrollieren können. Einige werden jetzt vielleicht sagen: “aber wir sollten doch von unserer Vergangenheit lernen” oder “wir müssen doch unsere Zukunft planen”. Ja, das stimmt natürlich. Wir sollten aus unseren Fehler lernen damit wir diese nicht wiederholen und unsere Zukunft planen um die besten Ergebnisse zu erhalten. Jedoch ist die Mehrzahl unserer Gedanken in einem normalen Tag auf die Zukunft oder Vergangenheit gerichtet. Ich finde, dass wir trotz des Lernens und Planens nicht soviel Zeit damit verbringen sollten. Und wenn wir ehrlich sind, würden wir wahrscheinlich alle zugeben, dass viele dieser Gedanken negativ sind, wir uns beispielsweise Sorgen machen oder Probleme wiederkäuen. Das führt dann auch zu negativen Emotionen. Am besten sollten wir festlegen wieviel Zeit wir in Gedanken die nicht den jetzigen Moment betreffen investieren wollen. Zum Beispiel beim Nachdenken über die Fehler die wir in einer Prüfung gemacht haben, oder wenn wir eine Entscheidung treffen über ein künftiges Ereignis. Für die übrige Zeit sollten wir versuchen, wirklich jeden einzelnen Moment zu geniessen, wie der persische Philosoph und Poet Omar Khayyam einmal sagte:

Seien Sie glücklich für diesen Moment. Dieser Moment ist Ihr Leben.”

 

Obwohl es nicht einfach ist im Jetzt zu leben, kann das Meditieren mit der Achtsamkeits-Methode dabei helfen dies zu erreichen. Achtsamkeit beinhaltet das bewusste ausrichten der Aufmerksamkeit auf interne und externe Ereignisse die im Jetzt stattfinden, auf eine nicht urteilende Art [1]. So, jetzt spanne ich Sie nicht mehr weiter auf die Folter und zeige Ihnen wie man diese Meditation praktiziert, um den Punkt zu finden an dem man komplett bewusst im Jetzt ist. 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe die Meditation hat Ihnen gefallen und zum weiteren Üben motiviert. Um von den beschriebenen, positiven Effekten profitieren zu können, ist es wichtig regelmässig zu meditieren. Beginnen Sie mit 10-15 Minuten täglich und steigern Sie schrittweise auf 30-40 Minuten. Probieren Sie 2 oder 3 verschiedene Zeitfenster während des Tages aus und finden Sie heraus welches für Sie am besten ist. Ich meditiere am liebsten am Abend zwischen 20 und 21 Uhr.

 

 

Ich muss dazu sagen, dass es am Anfang schwierig sein kann sich zu konzentrieren. Sie fragen sich sogar vielleicht: “Wieso reden so viele von der Meditation? Ich spüre gar nichts, und kann mich gar nicht richtig konzentrieren, mit all diesen aufkommenden Gedanken”. Seien Sie dann einfach geduldig und haben Sie Vertrauen. Wie viele Veränderungen des Lebensstils, braucht es auch beim Meditieren Hingabe damit daraus eine Gewohnheit werden kann. Wenn es auch nur 10 Minuten sind pro Tag, machen Sie es einfach ohne viel darüber nachzudenken. Aus meiner eigenen Erfahrung weiss ich, sobald ich zulange über etwas nachdenke, dass ich geplant habe, schaltet sich mein (Freud’scher) Verteidigungsmechanismus ein und widersetzt sich meinem Plan. Fangen Sie also einfach an, und versuchen Sie jeden Tag zu meditieren und haben Sie etwas Geduld. Dann bin ich überzeugt davon, dass Sie sich in 1-2 Monaten auf das Meditieren freuen werden.

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Mit Liebe,

Marjan

 

Quellenangaben

[1] Harrington, A., & Dunne, J. D. (2015). When mindfulness is therapy: Ethical qualms, historical perspectives.

[2] Liza, V. (2011). Stress management techniques: evidence-based procedures that reduce stress and promote health. Health Science Journal.

[3] Chang, S. B., Kim, H. S., Ko, Y. H., Bae, C. H., & An, S. E. (2009). Effects of abdominal breathing on anxiety, blood pressure, peripheral skin temperature and saturation oxygen of pregnant women in preterm labor. Korean Journal of Women Health Nursing, 15(1), 32-42.