{"id":336,"date":"2017-07-28T15:41:00","date_gmt":"2017-07-28T15:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/livinginnaturalharmony.com\/de\/?p=336"},"modified":"2018-03-05T12:31:50","modified_gmt":"2018-03-05T12:31:50","slug":"die-bedeutung-von-vitamin-d-und-bewusstem-sonnenbaden-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/livinginnaturalharmony.com\/de\/2017\/07\/28\/die-bedeutung-von-vitamin-d-und-bewusstem-sonnenbaden-teil-1\/","title":{"rendered":"Die Bedeutung von Vitamin D und bewusstem Sonnenbaden: Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Es ist enorm wichtig, einen Vitamin D Mangel zu vermeiden. Dieses Vitamin st\u00e4rkt unsere Gesundheit und ist f\u00e4hig, uns bei der \u00dcberwindung vieler Krankheiten zu helfen. Seine Bedeutung wurde viele Jahre untersch\u00e4tzt. Heutzutage warnt die wissenschaftliche Forschung uns vor den Auswirkungen von Vitamin D Mangel auf\u00a0 unsere Gesundheit. Da es jetzt Sommer ist, bei uns auf der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re, dachte ich, dass ein Artikel \u00fcber den Einfluss von Vitamin D passend w\u00e4re. Ich hege die Hoffnung, dass dieser\u00a0 Artikel Sie zu bewussten Sonnenb\u00e4dern motiviert und die Angst vor der Sonne relativiert :). Sp\u00e4ter werde ich noch erkl\u00e4ren, was ich mit \u201cbewusst&#8220; in diesem Zusammenhang meine.<\/p>\n<p>Vitamin D Mangel ist wirklich eine Pandemie [1]. Wenn man sich den gesch\u00e4tzten Welt-Vitamin D Mangel [2] anschaut, sieht man, dass in den meisten L\u00e4ndern mehr als 70% der Bev\u00f6lkerung unterversorgt sind. Sogar in L\u00e4ndern mit starker Sonneneinstrahlung, wie Brasilien, hat 77% der Bev\u00f6lkerung einen Vitamin D-Mangel! Das ist wirklich ein enormes globales Problem. Warum sollte man sich dar\u00fcber Soren machen? Weil Vitamin D \u00e4usserst wichtig ist f\u00fcr alle Systeme in unserem K\u00f6rper. Vitamin D Mangel wurde mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht: Muskel- und Skelett-Erkrankungen (wie Muskelschw\u00e4che, St\u00fcrze, Frakturen), Krebs,\u00a0 Autoimmunerkrankungen, Infektionskrankheiten, neurologische und psychiatrische Erkrankungen, Unfruchtbarkeit und Probleme bei Schwangerschaft und Geburt, womit die Aufz\u00e4hlung der Krankheiten, die uns ein Mangel an Vitamin D bescheren kann, noch lange nicht vollst\u00e4ndig ist. Hinter der Sterblichkeit durch beliebige Ursachen (all cause mortality), kann sich also neben vielen anderen m\u00f6glichen Ursachen, auch ein Vitamin D Mangel verbergen [1, 3]. Ich\u00a0 werde darauf noch genauer eingehen, aber zuerst:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Was ist Vitamin D?<\/strong><\/h2>\n<p>Vitamin D ist das Vitamin, das unsere Haut produziert, wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt wird. Die ultraviolette Strahlung von der Sonne wird unter anderem in Ultraviolett A (UVA) und Ultraviolett B (UVB) aufgeteilt. Die UVB-Strahlung ist diejenige, die ein in der menschlichen Haut vorhandenes Precholesterinmolek\u00fcl (7-Dehydrocholesterol) stimuliert und es in Vitamin D<sub>3<\/sub> (Cholecalciferol) umwandelt. Vitamin D<sub>3 <\/sub>wird dann in der Leber zu 25-Hydroxyvitamin D (25 (OH)D) metabolisiert,\u00a0 anschliessend in den Nieren zu 1,25-Dihydroxyvitamin D (1,25 (OH)<sub>2<\/sub>D oder Calcitriol) umgewandelt und reist dann zu den Zielgeweben, die Vitamin D Rezeptoren enthalten. Es ist bekannt, dass viele andere Gewebe im K\u00f6rper, einschliesslich des Gehirns, der Prostata, der Brust und anderer, auch lokal 1,25 (OH) 2D [4] produzieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-811 \" src=\"https:\/\/livinginnaturalharmony.com\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/vitamD_mainphoto-768x1024.png\" alt=\"\" width=\"609\" height=\"812\" \/><\/p>\n<p>Vitamin D Rezeptoren finden sich in den meisten Geweben im K\u00f6rper, einschlie\u00dflich des Gehirns. Es wird gesch\u00e4tzt, dass mehr als 2000 Gene direkt oder indirekt durch Vitamin D (1,25 (OH) 2D) [5] reguliert werden. Interessanterweise k\u00f6nnen wir innerhalb von 24 Stunden nach einer Vitamin-D-Exposition (Sonnenbad) die Expression von mehr als 1000 Genen ver\u00e4ndern [6]!<\/p>\n<p>Vitamin D ist in sehr kleinen Mengen in einigen Nahrungsmitteln (z.B. Pilze, Fisch\u00f6l) vorhanden, aber das ist meist unzureichend, um unseren K\u00f6rper mit gen\u00fcgend Vitamin D zu versorgen. Die gr\u00f6\u00dfte Quelle f\u00fcr Vitamin D ist daher Sonnenexposition.<\/p>\n<p>Und wie Sie sich vorstellen k\u00f6nnen, ist die Hauptursache f\u00fcr Vitamin D Mangel also der Mangel an Exposition gegen\u00fcber den UVB Strahlen der Sonne.<\/p>\n<p>Es gibt jedoch in unseren Breiten eine starke saisonale Schwankung der UVB Strahlung. Der Winkel, in dem die Sonne die Erde erreicht, beeinflusst die Anzahl der UVB-Photonen, die zur Erdoberfl\u00e4che gelangen [7]. Diese Strahlen sind am st\u00e4rksten im Sommer zwischen 12h-14h. Im Winter, am fr\u00fchen Morgen und am sp\u00e4ten Nachmittag ist dieser Winkel niedrig. Daher gelangen nicht mehr viele UVB-Strahlen auf die Erde und unsere Haut kann dann fast kein Vitamin D<sub>3 <\/sub>mehr synthetisieren [7].<\/p>\n<p>Wussten Sie, dass Vitamin D so wichtig ist, dass Nichtraucher, die die Sonnenexposition vermeiden, eine Lebenserwartung haben, die \u00e4hnlich tief ist, wie bei Rauchern, die regelm\u00e4ssig in der Sonne sind? [8] Die Forscher sagen sogar &#8222;Vermeidung von Sonneneinstrahlung ist ein Risikofaktor in einer \u00e4hnlichen Gr\u00f6ssenordnung wie das Rauchen&#8220; [8].<\/p>\n<h3><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Warum ist Vitamin D so wichtig?<\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong>Knochen- und Muskelfunktion<\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Mangel an Sonnenlicht und seine Assoziation mit der Knochen-deformierenden Krankheit namens Rachitis bei Kindern wurde erstmals 1822 beschrieben [9]. Vitamin D Mangel bei Kindern kann in der Tat zu Wachstumsverz\u00f6gerung und klassischen Anzeichen und Symptomen von Rachitis f\u00fchren [1, 10]. Bei Erwachsenen kann Vitamin D Mangel der Grund f\u00fcr eine Osteoporose sein (niedrige Knochenmineraldichte &#8211; schwache Knochen, die anf\u00e4lliger f\u00fcr einen Bruch sind) [1, 11, 12]. Sie haben wahrscheinlich geh\u00f6rt, dass Sie Kalzium f\u00fcr Ihre Knochen brauchen, aber Sie ben\u00f6tigen genauso entsprechende Mengen an Vitamin D, da es f\u00fcr die Darm-Calcium-Absorption ben\u00f6tigt wird.<\/p>\n<p>Vitamin D ist auch sehr wichtig f\u00fcr die Muskeln [13]. Tats\u00e4chlich ist es l\u00e4ngst erwiesen, das Muskelschw\u00e4che mit einem Vitamin D Mangel in Verbindung steht [14]. Im den Skelettmuskeln sind Vitamin D Rezeptoren\u00a0 vorhanden [15]. Ein Vitamin D Mangel ist mit einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr St\u00fcrze verbunden [16] und daher wurden seine Auswirkungen in der Fallverh\u00fctung erkannt [12].<\/p>\n<p>Allerdings wirkt sich ein Vitamin D Mangel auf unseren K\u00f6rper noch in vielen anderen Bereichen aus, nicht nur in Bezug auf die Knochen und Muskel Gesundheit. Vitamin D kann als ein Hormon betrachtet werden, weil wir es nicht mit der Nahrung zu uns nehmen m\u00fcssen, sondern der K\u00f6rper in der Lage ist, es selbst zu bilden, mit der Hilfe von Sonnenlicht. Es ist so wichtig f\u00fcr so viele Gewebe und Vorg\u00e4nge in unserem K\u00f6rper, dass die Autoren in [17] schreiben, es ist ein:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8222;<em>Hormon der Fortpflanzung und Fruchtbarkeit<\/em><br \/>\n<em> Hormon des Wachstums und der Entwicklung<\/em><br \/>\n<em> Hormon der Immun- und Stressreaktion<\/em><br \/>\n<em> Hormon des Verdauungssystems<\/em><br \/>\n<em> Hormon der endokrinen Regulation<\/em><br \/>\n<em> Hormon der zentralen Nervenfunktionen<\/em> &#8222;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong> Krebs<\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Korrelation zwischen Vitamin D Mangel und mehreren Arten von Krebs ist seit langem erkannt worden. In der Tat, UVB-Exposition und Vitamin D wurden umgekehrt mit 15 Arten von Krebs assoziiert [18].<\/p>\n<p>Vor fast 80 Jahren wurde bereits eine Korrelation zwischen dem Leben in h\u00f6heren Breitengraden (d. h. N\u00f6rdlicher) und einem erh\u00f6hten Risiko von Krebserkrankungen beobachtet [19]. Weil das Leben in h\u00f6heren Breiten die Vitamin D<sub>3<\/sub>-Produktion verringert, wurde vermutet, dass eine Verbindung zwischen Vitamin D Mangel und Krebs Sterblichkeit bestehen k\u00f6nnte. Sowohl M\u00e4nner als auch Frauen, die w\u00e4hrend des ganzen Lebens regelm\u00e4ssig dem Sonnenlicht ausgesetzt waren, starben nicht so h\u00e4ufig an Krebs [18, 20, 21].<\/p>\n<p>Heutzutage wird die Rolle von Vitamin D bei der Krebspr\u00e4vention und auch bei der Krebs Behandlung von vielen wissenschaftlichen Studien (z. B. [4, 21-24]) anerkannt und bewiesen. In der Tat haben mehrere Studien gezeigt, dass Vitamin D Mangel das Risiko einer Entwicklung von Krebs und des Sterbens an dieser Krankheit erh\u00f6ht [21, 25]. Erwachsene mit Vitamin D (25 (OH) D) Niveaus unter 25 ng \/ ml (50 nmol \/ L), die dann bis zu 19 Jahren weiter untersucht wurden, hatten ein bis zu 50% erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr die Entwicklung von Krebsarten im kolorektalen Bereich, in der Brust, an der Prostata und f\u00fcr viele andere Arten von Krebs [25-27]. Eine Metaanalyse zeigte, dass die zus\u00e4tzliche Aufnahme von 1000 Internationalen Einheiten (IU) von Vitamin D<sub>3 <\/sub>pro Tag mit einem um 50% (!) verminderten Risiko von Darm- und Brustkrebs verbunden ist [21]. M\u00e4nner, die &gt; 400 IE Vitamin D pro Tag erhielten, hatten ein verringertes Risiko, f\u00fcr diverse Krebsarten, einschlie\u00dflich Bauchspeicheldr\u00fcse, Speiser\u00f6hre und Non-Hodgkin-Lymphom [25].<\/p>\n<p>In [4] erkl\u00e4ren die Autoren:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8222;<em>Sowohl prospektive als auch retrospektive Studien unterst\u00fctzen das Konzept, dass Vitamin D Mangel die treibende Kraft f\u00fcr ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr h\u00e4ufige Krebserkrankungen beim Menschen ist, besonders f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung in den n\u00f6rdlichen Regionen.<\/em>&#8222;<\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde lieber sagen &#8222;es ist eine der Hauptantriebskr\u00e4fte&#8220;.<\/p>\n<p>Aber eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D verhindert nicht nur Krebs, sondern kann auch das \u00dcberleben von Krebspatienten verbessern: In einer Studie mit Darmkrebserkrankungenen hatten die Menschen mit der h\u00f6chsten Konzentration von 25 (OH) D eine fast 50% -ige Reduktion der Sterblichkeit. Im Vergleich zu Patienten mit den niedrigsten Blutkonzentrationen [28]. Und je h\u00f6her der Vitamin D Spiegel, desto niedriger ist die Sterberate [29]. Die gleichen Resultate wurden f\u00fcr Brustkrebs gefunden [30, 31], und auch bei Eierstockkrebs [32] und beim Lymphom [33]. Dies ist sehr wichtig! Interessanterweise zeigte eine Studie, dass von allen kolorektalen Krebspatienten in der Studie nur 3% ausreichende Vitamin D Spiegel hatten, was bedeutet, dass die grosse Mehrheit (97%!) dieser Patienten einen Vitamin D Mangel hatte [34]!<\/p>\n<p>Dies wurde in Beobachtungsstudien gezeigt, was bedeutet, die Vitamin D Levels der Patienten zu Beginn der Studie kontrolliert wurden, aber man hat nicht eingegriffen, dass heisst, man empfahl nicht, Vitamin D zuzuf\u00fchren. Wissen Sie, was\u00a0 eine randomisierte kontrollierte Studie ist? Es ist eine Studie, in der die Menschen in 2 Gruppen geteilt werden, die 1 Gruppe erh\u00e4lt die Intervention (die so genannte experimentelle Gruppe) und die andere nicht (genannt die Kontrollgruppe); Es ist die beste Art mit einer Studie zu beweisen, ob eine Behandlung tats\u00e4chlich funktioniert und es ist oft der Standard, der in klinischen Studien angewendet wird. Also, in einer solchen Studien, wurde festgestellt, dass Vitamin D Erg\u00e4nzungen das Risiko an der Krebserkrankung zu sterben deutlich reduziert [35].<\/p>\n<p>Und was ist mit Melanomen? Wussten Sie, dass der schwarze Hautkrebs h\u00e4ufiger bei Menschen auftritt, die z.B. in B\u00fcros oder anderen geschlossenen R\u00e4umen arbeiten als z.B. bei Bau-oder Feld-Arbeitern? [36] Ich zitiere einen Artikel aus der Fachzeitschrift \u201e Lancet\u201c :<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;Outdoor-Arbeiter haben ein verringertes Risiko an Melanomen zu erkranken, im Vergleich zu Indoor-Arbeiter, was darauf hindeutet, dass h\u00e4ufige Sonnenbestrahlung eine sch\u00fctzende Wirkung haben kann.\u201c<\/em> [36]<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich argumentieren einige Autoren, dass Sonnenexposition einen Antimelanom-Effekt durch Aktivierung des Vitamin-D-Systems haben kann [37]. Vielleicht sagen Sie:\u201cWas?! Ist es nicht genau die Sonnenexposition die zu Hautkrebs f\u00fchrt?\u201c Nun, es ist nicht schwarz oder wei\u00df. Sonnenbaden in Massen ist f\u00fcr uns alle unerl\u00e4sslich, auch um Hautkrebs zu verhindern und viele andere Arten von Krebs, wie ich oben erw\u00e4hnt habe. Aber wenn Sie sich immer wieder einen Sonnenbrand holen, dann ist das ganz klar zu viel des Guten und steigert das Risiko f\u00fcr Hautkrebs. Wird uns nicht immer wieder empfohlen, unsere Haut mit Sonnenschutzcreme zu &#8222;sch\u00fctzen\u201c um dann die Sonne gefahrlos zu geniessen zu k\u00f6nnen? Es gibt viele Gr\u00fcnde, warum ich nicht empfehlen\u00a0 kann, \u201cnormale&#8220; Sonnenschutzmittel zu verwenden (ich werde darauf noch genauer in meinem n\u00e4chsten Artikel eingehen). Ein wichtiger Grund ist, dass Sonnenschutzmittel die UVB &#8211; Strahlung blockieren. Auch eine Creme mit Sonnenschutzfaktor 15 blockt 99% der UVB Strahlen [79]. Daher ist es der Haut nicht mehr m\u00f6glich, Vitamin D zu synthetisieren, wodurch sich dann das Krebsrisiko erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Sonnenb\u00e4der, entweder vor oder nach der Diagnose, wurden mit einer h\u00f6heren \u00dcberlebensrate bei Melanom-Patienten assoziiert [38, 39]. Auch h\u00f6here Vitamin D Spiegel bei der Diagnose f\u00fchren zu gr\u00f6sseren \u00dcberlebensraten und d\u00fcnneren Melanomen [40, 41]. Umgekehrt ist Vitamin D Mangel mit einer schlechteren Prognose verbunden [42]. Dar\u00fcber hinaus steigen die Melanomraten bei zu tiefen Vitamin D Werten. [43]. In einer sehr aktuellen Studie, die in \u201eScience Reports\u201c ver\u00f6ffentlicht wurde, kommen die Autoren zu dem Schluss, dass Vitamin D als Hilfsmittel in der Melanomtherapie verwendet werden sollte [44].<\/p>\n<p>Und warum hat Vitamin D eine so wichtige Rolle bei der Pr\u00e4vention und Behandlung von Krebs? Es ist bekannt, dass die aktive Form von Vitamin D (Calcitriol) die maligne Zellvermehrung hemmt, die Apoptose stimuliert (programmierter Zelltod), die Entz\u00fcndung unterdr\u00fcckt und die Tumorangiogenese hemmt (die Bildung neuer Blutgef\u00e4\u00dfe, was f\u00fcr das Wachstum des Tumors entscheidend ist), die Invasion (Eindringen in andere Gewebe) und Metastasenbildung hemmt [24].<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong>Autoimmunerkrankungen<\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Forscher haben gezeigt, dass das Leben in n\u00f6rdlichen Breiten mit einem erh\u00f6hten Risiko von Autoimmunkrankheiten verbunden ist, einschlie\u00dflich Typ-1-Diabetes und Multiple Sklerose [45, 46]. Kinder, die w\u00e4hrend des ersten Lebensjahres 2000 IE Vitamin D \/ Tag erhielten und die \u00fcber 31 Jahre untersucht wurden, hatten ein 78% geringeres Risiko f\u00fcr die Entwicklung von Typ-1-Diabetes im Vergleich zu Kindern, die keine Vitamin-D-Supplementierung erhielten [47].<\/p>\n<p>Die Verbindung zwischen Vitamin D Mangel und Multiple Sklerose (MS) ist gut bekannt. H\u00f6here Vitamin D Spiegel sind mit einem geringeren Vorkommen von Multipler Sklerose bei Frauen einhergehend [48]. Die meisten Patienten mit dieser Erkrankung haben sehr niedrige Serum Vitamin D Werte, was zu der Empfehlung gef\u00fchrt hat, bei MS-Patienten immer den Vitamin D Spiegel zu testen und eine Mangel auszugleichen [49]. Es wurde sogar vermutet, dass die aktive Form von Vitamin D durch seine F\u00e4higkeit, das Immunsystem zu unterdr\u00fccken, das Entstehen von MS verhindert k\u00f6nnte [50]. In einem Bericht mit dem Titel &#8222;Vitamin D: ein nat\u00fcrlicher Inhibitor der Multipler Sklerose&#8220;, wird bewiesen, dass die H\u00e4ufigkeit von MS Erkrankungen mit abnehmender Sonneneinstrahlung zunimmt, was darauf hindeutet, dass das Sonnenlicht vor MS sch\u00fctzen k\u00f6nnte. Die Autoren zeigten auch, dass Vitamin D das Auftreten und Fortschreiten von MS hemmte [51]. Frauen, die &gt; 400 IE Vitamin D \/ Tag erhielten, hatten ein &gt; 40% reduziertes Risiko an Multipler Sklerose zu erkranken [52].<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong>Psychiatrische Erkrankungen<\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gibt auch viele Hinweise daf\u00fcr, dass Vitamin D einen wichtigen Einfluss auf unsere psychische Gesundheit haben kann. Zum Beispiel best\u00e4tigen viele Studien die Zusammenh\u00e4nge zwischen Vitamin D Mangel und Depressionen und kognitiver Leistung, in allen Altersgruppen [53, 54]. Depressive Symptome scheinen sich zu verbessern, wenn den Patienten ein Vitamin D Pr\u00e4parat gegeben wird [55]. Vitamin D Mangel und Depression stehen in Verbindung\u00a0 (z. B. [56]), auch bei Depressionen bei \u00e4lteren Menschen sollte man daran denken [57]. Gehirnserotonin wird aus Tryptophan durch das Enzym Tryptophan Hydroxylase 2 synthetisiert, das transkriptional durch Vitamin D Hormon aktiviert wird [58]. Menschen, die in n\u00f6rdlichen Breiten leben, sind \u00f6fter von einem Vitamin D Mangel betroffen und entwickeln auch eher eine Schizophrenie [59].<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong> Infektionskrankheiten<\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es wurde festgestellt, dass eine Vitamin D Supplementierung\u00a0 Atemwegsinfektionen wie Erk\u00e4ltungen, Grippe, Bronchitis und Pneumonie verhindern kann [60].<\/p>\n<p>Auch wurde gezeigt, dass Sonnenlicht bei der Behandlung von Tuberkulose hilft [61-63]. In der Fachzeitschrift \u201eScience\u201c wurde eine Studie ver\u00f6ffentlicht, die zeigt, dass es wahrscheinlich einen Mechanismus gibt, der es Makrophagen die mit Tuberkulose infiziert sind erm\u00f6glicht, die Produktion von 1,25-Dihydroxyvitamin D<sub>3 <\/sub>zu erh\u00f6hen und die Expression des Vitamin-D-Rezeptors zu verst\u00e4rken [64]. Dies verst\u00e4rkt die Genexpression des bakteriziden Proteins Cathelicidin, von dem bekannt ist, dass es Tuberkulose und andere Bakterien t\u00f6tet.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong>Entz\u00fcndliche Darmerkrankung<\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vitamin D ist auch eine stark entz\u00fcndungshemmende Substanz Es kann Patienten mit entz\u00fcndlichen Darmerkrankungen enorm helfen, wenn sie ihren Vitamin D Spiegel auf ein normales Niveau\u00a0 anheben Es wurde gezeigt, dass die Bev\u00f6lkerung, die im S\u00fcden lebet, deutlich weniger von entz\u00fcndlichen Darmerkrankungen betroffen ist, als Menschen, die im Norden leben. Eine plausible Erkl\u00e4rung daf\u00fcr ist, dass die Menschen im S\u00fcden mehr dem Sonnenlicht und der UVB-Strahlung ausgesetzt sind und daher wahrscheinlich h\u00f6here Vitamin-D-Werte aufweisen [65]. In einer Studie, nahmen Morbus- Crohn Patienten \u00fcber 24 Wochen zus\u00e4tzliches Vitamin D ein, die Mehrheit von ihnen erreichte einen vollst\u00e4ndigen R\u00fcckgang der Krankheit [66], was das Potenzial von diesem Vitamin demonstriert und wie sehr es bei entz\u00fcndlichen Darmerkrankung helfen kann.<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong>Herz-Kreislauf-Erkrankungen<\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vitamin D ist sehr wichtig bei Bluthochdruck,\u00a0 atherosklerotischen Herzkrankheiten, Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine Metaanalyse von Studien ergab einen Zusammenhang zwischen niedrigeren Vitamin D Werten und einem h\u00f6heren Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen [67]. Dasselbe wurde f\u00fcr den isch\u00e4mischen Schlaganfall festgestellt [68]. Interessanterweise fand man bei Patienten mit Schlaganfall heraus, dass je niedriger der Vitamin D Spiegel im Blut war, desto st\u00e4rker die Schwere des Schlaganfalls. Die Vitamin D Werte waren ein prognostischer Marker von g\u00fcnstigen Ergebnissen und \u00dcberleben [69].<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong>Alzheimer-Erkrankung<\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehrere Studien haben eine Assoziation zwischen Vitamin D Mangel und dem Risiko an Alzheimer zu erkranken gezeigt. Es zeigte sich, dass die Mengen an 25-Hydroxyvitamin D unter 20 ng \/ ml (50 nmol \/ l) mit einer kognitiven Beeintr\u00e4chtigung und der Entwicklung von Demenz assoziiert sind [70]. In einer systematischen \u00dcberpr\u00fcfung und Metaanalyse wurde festgestellt, dass niedrigere Vitamin-D-Konzentrationen mit einer schlechteren kognitiven Funktion und einem h\u00f6heren Risiko der Alzheimer-Krankheit\u00a0 verbunden waren [71]. In einer grossen prospektiven Studie fanden Forscher eine starke Assoziation zwischen Vitamin D und dem Risiko von Demenz oder Alzheimer-Krankheit: Teilnehmer, die einen starken\u00a0 Vitamin D Mangel hatten, entwickelten mehr als Doppelt so oft eine Alzheimer-Krankheit. Um mit den Worten der Forscher zu schliessen: &#8222;Vitamin D Mangel ist Verbunden mit einem wesentlich erh\u00f6hten Risiko von allen Arten von Demenz und Alzheimer-Krankheit &#8222;[72]. Auf der anderen Seite haben Menschen, die einen hohen Vitamin D Spiegel haben, ein geringes Risiko, Alzheimer zu entwickeln [73]. Ein m\u00f6glicher Mechanismus daf\u00fcr ist, dass Vitamin D hilft, Amyloid-\u03b2-Plaques zu l\u00f6sen, die sich im Gehirn von Alzheimer-Patienten entwickeln [74].<\/p>\n<ul>\n<li>\n<h3><strong>Verl\u00e4ngerung der Lebensdauer<\/strong><\/h3>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Vitamin D<sub>3 <\/sub>Supplementierung, so zeigte sich, senkt die Gesamtmortalit\u00e4t bei Erwachsenen, was bedeutet, dass es die Lebensdauer erh\u00f6hen kann, wie in systematischen \u00dcbersichten und Meta-Analyse-Artikel [75-77] festgestellt wurde. Das waren sehr grosse Studien: Die Studie [76] ber\u00fccksichtigte die Ergebnisse von 56 randomisierten klinischen Studien und 95.286 Teilnehmern und die Studie [77] betrachtete insgesamt 95 Studien mit 880.128 Teilnehmern. Allerdings bedeutet dies nicht, dass Sie nun tun k\u00f6nnen, was immer Sie wollen und nur ein Vitamin D Pr\u00e4parat einnehmen m\u00fcssen, um Ihr Leben wie mit einer \u201emagischen Medizin\u201c zu verl\u00e4ngert. Ich denke, Gesundheit gibt es nur als Gesammtpaket. Wenn man chronische Krankheiten effektiv verhindern und seine Gesundheit verbessern und erhalten m\u00f6chte, braucht es mit Sicherheit auch eine vollwertige Ern\u00e4hrung und einen gesunden Lebensstiel. [78].<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Themen in meinem n\u00e4chsten Artikel werden sein:<\/p>\n<p>&#8211; Warum gibt es eine Pandemie von Vitamin D Mangel?<br \/>\n&#8211; Was sind die empfohlenen Vitamin D Levels?<br \/>\n&#8211; Die Probleme mit Sonnenschutzmitteln<br \/>\n&#8211; Bewusstes Sonnenbaden und ein paar Empfehlungen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Ihnen empfehlen, auch meinen n\u00e4chsten Artikel zu lesen (Teil 2), denn dort m\u00f6chte ich Ihnen einige Vorschl\u00e4ge machen, f\u00fcr einen sichern Umgang beim Sonnenbaden.<\/p>\n<p>Unterdessen w\u00fcrde es mich folgendes sehr interessieren: Wurde bei Ihnen jemals ein Vitamin D Mangel festgestellt? Wie hat das Ihre Gesundheit beeinflusst? Und hat sich Ihre Gesundheit verbessert, nachdem Sie normale Vitamin D Werte erreicht hatten?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leben Sie gesund \ud83d\ude42<br \/>\nAna<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><b>Referenzen<\/b><\/h2>\n<p>[1] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 M. F. Holick, and T. C. Chen, \u201cVitamin D deficiency: a worldwide problem with health consequences,\u201d <i>Am J Clin Nutr,<\/i> vol. 87, no. 4, pp. 1080S-6S, Apr, 2008.<\/p>\n<p>[2] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C. Palacios, and L. Gonzalez, \u201cIs vitamin D deficiency a major global public health problem?,\u201d <i>J Steroid Biochem Mol Biol,<\/i> vol. 144 Pt A, pp. 138-45, Oct, 2014.<\/p>\n<p>[3] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 P. Pludowski, M. F. Holick, S. Pilz, C. L. Wagner, B. W. Hollis, W. B. Grant, Y. Shoenfeld, E. Lerchbaum, D. J. Llewellyn, K. Kienreich, and M. 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Hayes, \u201cVitamin D: a natural inhibitor of multiple sclerosis,\u201d <i>Proc Nutr Soc,<\/i> vol. 59, no. 4, pp. 531-5, Nov, 2000.<\/p>\n<p>[52] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 K. L. Munger, S. M. Zhang, E. O&#8217;Reilly, M. A. Hernan, M. J. Olek, W. C. Willett, and A. Ascherio, \u201cVitamin D intake and incidence of multiple sclerosis,\u201d <i>Neurology,<\/i> vol. 62, no. 1, pp. 60-5, Jan 13, 2004.<\/p>\n<p>[53] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 M. Focker, J. Antel, S. Ring, D. Hahn, O. Kanal, D. Ozturk, J. Hebebrand, and L. Libuda, \u201cVitamin D and mental health in children and adolescents,\u201d <i>Eur Child Adolesc Psychiatry<\/i>, Feb 08, 2017.<\/p>\n<p>[54] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C. H. Wilkins, Y. I. Sheline, C. M. Roe, S. J. Birge, and J. C. Morris, \u201cVitamin D deficiency is associated with low mood and worse cognitive performance in older adults,\u201d <i>Am J Geriatr Psychiatry,<\/i> vol. 14, no. 12, pp. 1032-40, Dec, 2006.<\/p>\n<p>[55] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 G. B. Parker, H. Brotchie, and R. K. Graham, \u201cVitamin D and depression,\u201d <i>J Affect Disord,<\/i> vol. 208, pp. 56-61, Jan 15, 2017.<\/p>\n<p>[56] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 O. Jozefowicz, J. Rabe-Jablonska, A. Wozniacka, and D. Strzelecki, \u201cAnalysis of vitamin D status in major depression,\u201d <i>J Psychiatr Pract,<\/i> vol. 20, no. 5, pp. 329-37, Sep, 2014.<\/p>\n<p>[57] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 O. I. Okereke, and A. Singh, \u201cThe role of vitamin D in the prevention of late-life depression,\u201d <i>J Affect Disord,<\/i> vol. 198, pp. 1-14, Jul 01, 2016.<\/p>\n<p>[58] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 R. P. Patrick, and B. N. Ames, \u201cVitamin D and the omega-3 fatty acids control serotonin synthesis and action, part 2: relevance for ADHD, bipolar disorder, schizophrenia, and impulsive behavior,\u201d <i>FASEB J,<\/i> vol. 29, no. 6, pp. 2207-22, Jun, 2015.<\/p>\n<p>[59] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 J. McGrath, J. P. Selten, and D. Chant, \u201cLong-term trends in sunshine duration and its association with schizophrenia birth rates and age at first registration&#8211;data from Australia and the Netherlands,\u201d <i>Schizophr Res,<\/i> vol. 54, no. 3, pp. 199-212, Apr 01, 2002.<\/p>\n<p>[60] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 A. R. Martineau, D. A. Jolliffe, R. L. Hooper, L. Greenberg, J. F. Aloia, P. Bergman, G. Dubnov-Raz, S. Esposito, D. Ganmaa, A. A. Ginde, E. C. Goodall, C. C. Grant, C. J. Griffiths, W. Janssens, I. Laaksi, S. Manaseki-Holland, D. Mauger, D. R. Murdoch, R. Neale, J. R. Rees, S. Simpson, Jr., I. Stelmach, G. T. Kumar, M. Urashima, and C. A. Camargo, Jr., \u201cVitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data,\u201d <i>BMJ,<\/i> vol. 356, pp. i6583, Feb 15, 2017.<\/p>\n<p>[61] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 T. Y. Chan, \u201cVitamin D deficiency and susceptibility to tuberculosis,\u201d <i>Calcif Tissue Int,<\/i> vol. 66, no. 6, pp. 476-8, Jun, 2000.<\/p>\n<p>[62] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 L. Tang, S. Liu, Y. C. Bao, R. X. Gao, C. F. Han, X. C. Sun, W. L. Zhang, and S. Q. Feng, \u201cStudy on the relationship between vitamin D deficiency and susceptibility to spinal tuberculosis,\u201d <i>Int J Surg,<\/i> vol. 44, pp. 99-103, Jun 16, 2017.<\/p>\n<p>[63] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 K. Junaid, A. Rehman, D. A. Jolliffe, T. Saeed, K. Wood, and A. R. Martineau, \u201cVitamin D deficiency associates with susceptibility to tuberculosis in Pakistan, but polymorphisms in VDR, DBP and CYP2R1 do not,\u201d <i>BMC Pulm Med,<\/i> vol. 16, no. 1, pp. 73, May 10, 2016.<\/p>\n<p>[64] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 P. T. Liu, S. Stenger, H. Li, L. Wenzel, B. H. Tan, S. R. Krutzik, M. T. Ochoa, J. Schauber, K. Wu, C. Meinken, D. L. Kamen, M. Wagner, R. Bals, A. Steinmeyer, U. Zugel, R. L. Gallo, D. Eisenberg, M. Hewison, B. W. Hollis, J. S. Adams, B. R. Bloom, and R. L. Modlin, \u201cToll-like receptor triggering of a vitamin D-mediated human antimicrobial response,\u201d <i>Science,<\/i> vol. 311, no. 5768, pp. 1770-3, Mar 24, 2006.<\/p>\n<p>[65] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 H. Khalili, E. S. Huang, A. N. Ananthakrishnan, L. Higuchi, J. M. Richter, C. S. Fuchs, and A. T. Chan, \u201cGeographical variation and incidence of inflammatory bowel disease among US women,\u201d <i>Gut,<\/i> vol. 61, no. 12, pp. 1686-92, Dec, 2012.<\/p>\n<p>[66] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 L. Yang, V. Weaver, J. P. Smith, S. Bingaman, T. J. Hartman, and M. T. Cantorna, \u201cTherapeutic effect of vitamin d supplementation in a pilot study of Crohn&#8217;s patients,\u201d <i>Clin Transl Gastroenterol,<\/i> vol. 4, pp. e33, Apr 18, 2013.<\/p>\n<p>[67] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 L. Wang, Y. Song, J. E. Manson, S. Pilz, W. Marz, K. Michaelsson, A. Lundqvist, S. K. Jassal, E. Barrett-Connor, C. Zhang, C. B. Eaton, H. T. May, J. L. Anderson, and H. D. Sesso, \u201cCirculating 25-hydroxy-vitamin D and risk of cardiovascular disease: a meta-analysis of prospective studies,\u201d <i>Circ Cardiovasc Qual Outcomes,<\/i> vol. 5, no. 6, pp. 819-29, Nov, 2012.<\/p>\n<p>[68] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 P. Brondum-Jacobsen, B. G. Nordestgaard, P. Schnohr, and M. Benn, \u201c25-hydroxyvitamin D and symptomatic ischemic stroke: an original study and meta-analysis,\u201d <i>Ann Neurol,<\/i> vol. 73, no. 1, pp. 38-47, Jan, 2013.<\/p>\n<p>[69] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Y. Wang, H. Ji, Y. Tong, and Z. B. Zhang, \u201cPrognostic value of serum 25-hydroxyvitamin D in patients with stroke,\u201d <i>Neurochem Res,<\/i> vol. 39, no. 7, pp. 1332-7, Jul, 2014.<\/p>\n<p>[70] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 J. E. Morley, \u201cDementia: Does vitamin D modulate cognition?,\u201d <i>Nat Rev Neurol,<\/i> vol. 10, no. 11, pp. 613-4, Nov, 2014.<\/p>\n<p>[71] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C. Balion, L. E. Griffith, L. Strifler, M. Henderson, C. Patterson, G. Heckman, D. J. Llewellyn, and P. Raina, \u201cVitamin D, cognition, and dementia: a systematic review and meta-analysis,\u201d <i>Neurology,<\/i> vol. 79, no. 13, pp. 1397-405, Sep 25, 2012.<\/p>\n<p>[72] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 T. J. Littlejohns, W. E. Henley, I. A. Lang, C. Annweiler, O. Beauchet, P. H. Chaves, L. Fried, B. R. Kestenbaum, L. H. Kuller, K. M. Langa, O. L. Lopez, K. Kos, M. Soni, and D. J. Llewellyn, \u201cVitamin D and the risk of dementia and Alzheimer disease,\u201d <i>Neurology,<\/i> vol. 83, no. 10, pp. 920-8, Sep 02, 2014.<\/p>\n<p>[73] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 C. Annweiler, Y. Rolland, A. M. Schott, H. Blain, B. Vellas, F. R. Herrmann, and O. Beauchet, \u201cHigher vitamin D dietary intake is associated with lower risk of alzheimer&#8217;s disease: a 7-year follow-up,\u201d <i>J Gerontol A Biol Sci Med Sci,<\/i> vol. 67, no. 11, pp. 1205-11, Nov, 2012.<\/p>\n<p>[74] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 M. T. Mizwicki, D. Menegaz, J. Zhang, A. Barrientos-Duran, S. Tse, J. R. Cashman, P. R. Griffin, and M. Fiala, \u201cGenomic and nongenomic signaling induced by 1alpha,25(OH)2-vitamin D3 promotes the recovery of amyloid-beta phagocytosis by Alzheimer&#8217;s disease macrophages,\u201d <i>J Alzheimers Dis,<\/i> vol. 29, no. 1, pp. 51-62, 2012.<\/p>\n<p>[75] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 G. Bjelakovic, L. L. Gluud, D. Nikolova, K. Whitfield, J. Wetterslev, R. G. Simonetti, M. Bjelakovic, and C. Gluud, \u201cVitamin D supplementation for prevention of mortality in adults,\u201d <i>Cochrane Database Syst Rev<\/i>, no. 7, pp. CD007470, Jul 06, 2011.<\/p>\n<p>[76] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 G. Bjelakovic, L. L. Gluud, D. Nikolova, K. Whitfield, J. Wetterslev, R. G. Simonetti, M. Bjelakovic, and C. Gluud, \u201cVitamin D supplementation for prevention of mortality in adults,\u201d <i>Cochrane Database Syst Rev<\/i>, no. 1, pp. CD007470, Jan 10, 2014.<\/p>\n<p>[77] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 R. Chowdhury, S. Kunutsor, A. Vitezova, C. Oliver-Williams, S. Chowdhury, J. C. Kiefte-de-Jong, H. Khan, C. P. Baena, D. Prabhakaran, M. B. Hoshen, B. S. Feldman, A. Pan, L. Johnson, F. Crowe, F. B. Hu, and O. H. Franco, \u201cVitamin D and risk of cause specific death: systematic review and meta-analysis of observational cohort and randomised intervention studies,\u201d <i>BMJ,<\/i> vol. 348, pp. g1903, Apr 01, 2014.<\/p>\n<p>[78] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 P. Welsh, and N. Sattar, \u201cVitamin D and chronic disease prevention,\u201d <i>BMJ,<\/i> vol. 348, pp. g2280, Apr 01, 2014.<\/p>\n<p>[79] \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 L. Y. Matsuoka, L. Ide, J. Wortsman, J. A. MacLaughlin, and M. F. Holick, \u201cSunscreens suppress cutaneous vitamin D3 synthesis,\u201d <i>J Clin Endocrinol Metab,<\/i> vol. 64, no. 6, pp. 1165-8, Jun, 1987.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist enorm wichtig, einen Vitamin D Mangel zu vermeiden. 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